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Intuition

Wer so viele verschiedene Techniken im Laufe seines Studiums lernt, der verliert irgendwann den Überblick. 
Es stellt eine große Herausforderung dar seinen eigenen osteopathischen Stil zu finden.
 
Man vertieft sich in Anatomie, Physiologie, Philosophie, osteopathisches Gedankengut und Praxis, 
doch am Ende zählt der Moment am Patienten.
 
Auf welche Faktoren vertraut man in der Behandlung?
 
Zu aller Erst natürlich auf die Hände. Dies ist jedoch leichter gesagt, als getan.
 
Wer auf seine Hände vertrauen will, muss dem Gedankensturm kurz Ruhe geben.
Man muss sein Neutrum finden, sich zentrieren und still werden.
 
Ich teste verschiedene knöcherne Linien, die inneren Organe, den Rippenapparat, die Schädelbeweglichkeit und entwickle aus diesen Erfahrungen meine Diagnose und baue die Behandlung auf.
 
Doch da gibt es noch eine weitere Ebene.
Die Psychosomatik mit all ihren Facetten, die mal mit mehr oder weniger Intensität auf den Körper einwirkt.
 
Das Stressniveau, dem der heutige Mensch ausgesetzt ist, lässt keinen kalt. Es hinterlässt Spuren, ob direkt wahrnehmbar oder unter der Oberfläche brodelnd als Sodbrennen, Tinnitus, Herzbeschwerden, Ischais, Nackenverspannungen usw…
 
Liebt sich der heutige Mensch eigentlich noch genügend? Hört er auf sein Herz, seine Intuition?
 
Oft viel zu wenig.
 
Das was für mich gilt, das innere Vertrauen zu sich selbst zu stärken und sich hin und wieder auch von der Intuition leiten zu lassen, dies gilt auch für meine Patienten.
 
Es bringt eine unglaubliche Qualität mit sich, für einen Moment aus seinem rationalen Gedankenmustern auszubrechen und einfach zu fühlen.
 
Der Geschäftsmann, der in jeder Rolle seines Lebens bestehen will.
 
Affirmationen wie:
 
„Ich möchte ein taffer Businessmensch sein“
„Ich möchte ein guter Ehemann sein, meine Frau unterstützen, ein Team sein“
„Ich möchte ein liebevoller Vater sein“
 
Viele Anforderungen, die wir an uns selbst stellen und diese gehen nicht spurlos an unserem Körper vorbei.
 
Eine Frau, die in ihrer Kindheit Gewalt erfahren hat, die niemals weinen durfte, ein Indianer kennt ja keinen Schmerz… dies alles zeichnet uns auf vielen Ebenen.
 
Wenn ich den Kopf eines Patienten in den Händen halte, ist dies ein Moment des größten Respekts, der Demut und es sollte ein Akt in Liebe sein.
 
Das innere Herz mit Liebe zu füllen, damit es heilen kann.
Die Belastungen, die auf den Schultern Tag für Tag getragen werden wahrzunehmen und dann nach Unterstützung zu fragen.
Man kann nicht in allen Bereichen seines Lebens perfekt sein und das erwartet auch keiner. Meistens scheitern wir selbst an dieser Vorstellung der Perfektion. 
Der Anspruch lässt uns eng werden, eisern, hart.
Wo bleibt jetzt die tiefe Atmung, das Loslassen?
 
Was bedeutet SELBST-LIEBE?
 
Vor allem bedeutet es Kraft, eine tief verwurzelte Ur-Kraft, die wir uns nur selbst nehmen und wieder zurückgeben können.
Sie hat eine eigene Energie und sie zu respektieren hat höchste Priorität…
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